Mumia Abu-Jamal

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Archiv

Wettlauf gegen den Tod

Anti-Repressions-Nachrichten

Archiv

Leonard Peltiers Statement zum 41. Jahrestag des Polizeiangriffs auf Indigene in der Pine Ridge Reservation

Schwestern, Brüder, Freunde, Unterstützer:

Am 26. Juni 2016 waren es 41 Jahre, dass auf dem Grundstück der Familie Jumping Bull, nahe Oglala auf dem Reservat Pine Ridge, während eines Feuergefechts drei junge Männer den Tod fanden. Ich gehörte zu den vielen, die an dem Schusswechsel beteiligt waren. Ich habe die FBI-Agenten Ronald Williams und Jack Coler nicht getötet, trotzdem fühle ich in mir ein grosses Bedauern für ihren frühen Tod, für den Tod meines Freundes Joe Stuntz und für ihre trauernden Liebsten und Verwandten. Ich denke, dass viele meiner Brüder und Schwestern, die an diesem Tag an diesem Ort waren, wünschten, sie könnten den Lauf der Dinge umkehren und dieses fatale Ende vermeiden.

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(indymedia) Free Oscar Lopez Rivera - Free Them ALL! (21.06.2016)

Am 20. Juni 2016 fand in den USA ein Aktionstag für die Freilassung des seit 1981 inhaftierten politischen Aktivisten Oscar Lopez Rivera statt. In New York gab es eine Demonstration unter starker Beteiligung der puerto-ricanischen Gemeinde. Auch in Berlin stellten sich einige Menschen mit einem Transparent und der Forderung nach seiner Freilassung vor die US Botschaft am Pariser Platz.

Da Oscar Lopez Rivera ein Gefangener der föderalen Regierung ist, könnte der scheidende US Präsident Obama ihn genau wie Leonard Peltier sofort freilassen.

Bilder und Hintergrund...

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9. September 2016 - Streik- und Aktionstag von Gefangenen gegen die Sklaverei in den USA"

Info Flyer

Am 9. September 2016, dem 45. Jahrestag des Attica-Gefängnisaufstandes im US Bundesstaat New York, rufen Gefange us-weit zu einem Streik- und Aktionstag für die Abschaffung der Sklaverei in den USA auf. Sie beziehen sich dabei auf ihre Lage als rechtlose Zwangsarbeiter*innen innerhalb der Gefängnisindustrie und auf die Masseninhaftierung, die inzwischen auch ausserhalb der Gefängnisse aus jedem 8. männlichen Bürger einen Ex-Gefangenen mit eingeschränkten Bürgerrechten gemacht hat.

Download Informationsflyer...

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Arbeitsverweigerung in US Gefängniss

Momentan finden in US Gefängnissen dezentrale Streiks gegen Sklaverei, Gefängninsindustrie und Masseninhaftierung statt. Im letzten Monat machten Gefangene in Texas Schlagzeilen, um das gerade in Kraft getretene, dortige Knebel-Gesetz zu bekämpfen. Nun verweigern sich Gefangene in Alabama:

Prison Labor Strike in Alabama: We Will No Longer Contribute to Our Own Oppression"

Hintergrund: US-weiter Aktionstag von Gefangenen zur endgültigen Abschaffung der Sklaverei - 9. September 2016 (Jahrestag des Attica-Aufstandes)

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Hashtag #FreeThemALL

In den US Gefängnissen wächst der Widerstand gegen Masseninhaftierung, Ausbeutung und extrem lange Haftstrafen. Für den Jahrestag des Atica Aufstandes, den 9. September 2016 mobilisieren Gefangene aus mehreren US Bundesstaaten für einen "Streik zur Abschaffung der Sklaverei" (1).

Bereits am 24. April 2016 besucht US Präsident Obama die Bundesrepublik, um die unbeliebten TTIP Verhandlungen fortzuf¨hren (und eine Messe in Hannover zu eröffnen). Am gleichen Tag hat der seit 1981 ohne Beweise inhaftierte Journalist Mumia Abu-Jamal Geburtstag. Er berichtet seit Jahrzehnten aus dem Inneren der Isolations- und Todestrakte und analysiert die Gefängnisindustrie. Selbst an Hepatitis-C erkrankt, kämpft er gemeinsam mit 10.000 weiteren Gefangenen im Bundesstaat Pennsylvania für medizinische Versorgung, die ihnen noch aus Kostengründen verweigert wird (2).

Leonard Peltier (3), ein seit 1976 genau wie Mumia ohne jegliche Beweise inhaftierter indigener Aktivist, ist nach äber 40 Jahren (!) Knast ebenfalls schwer krank. Er ist ein direkter Gefangener der Obama-Regierung, die entgegen ihren wiederholten Versprechen, die Beziehungen zu den Native Americans zu verbessern, Peltier noch immer nicht freigelassen hat.

In Texas trat am 15. April 2016 eine Gefangenen-Knebel-Verordnung in Kraft (4), die Gefangenen und ihren Unterstützer*innen verbietet, Infos "aus dem Gefängnisalltag" in sozialen Netzwerken zu verbreiten - sprich, im Internet über Gefangene zu berichten.

Unterstützen wir die Gefangenenkämpfe in den USA!

Macht solidarische Aktionen, Wandbilder, Transparente usw.!

Verbreitet Berichte und Fotos mit dem Hashtag #FreeThemALL

Schickt uns Fotos (bitte ohne Metadaten und mit verpixelten Gesichtern), damit wir sie Gefangenen und Aktivist*innen in den USA zukommen lassen können.

Solidarität ist unsere stärkste Waffe - #FreeThemALL

Bundesweites Free Mumia Netzwerk

(1) (The Intercept) Prisoners in Multiple States Call for Strikes to Protest Forced Labor

(2) FREE MUMIA - Free Them ALL!

(3) Freiheit für Leonard Peltier!

(4) Grundsatzerlass der texanischen Gefängnisbehörde - Seite 24, Punkt 4

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Prisoners in Multiple States Call for Strikes to Protest Forced Labor

Prison Inmates around the country have called for a series of strikes against forced labor, demanding reforms of parole systems and prison policies, as well as more humane living conditions, a reduced use of solitary confinement, and better health care.

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Neues Buch über Leonard Peltier und den indianischen Widerstand "Ein Leben für die Freiheit"

...it´s out now, nach über 4 Jahren Arbeit*

Das neue Buch über Leonard Peltier und den indianischen Widerstand "Ein Leben für die Freiheit" seit kurzem aus dem Druck erhältlich - ein Buch - ein literarischer Aufschrei - eine Dokumentation - ein Stück Befreiungskampf

Unser Dank an all unsere indianischen Freunde, Freunde aus der internationalen Rock-und Bluesszene, Unterstützer, Spender, Partner, zukünftigen Leser .... an EUCH

Flyer zum Buch...

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Aufruf zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt

Di. 15. März 2016 Berlin, Görlitzer Park, 16:00 Uhr
Kundgebung am internationalen Tag gegen Polizeigewalt
mit Theater, Infos und Redebeiträgen
Görlitzer Park Eingang Lübbener Str., Berlin-Kreuzberg U1-Görlitzer Bahnhof

Wir von der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) rufen dazu auf, am 15. März, dem internationalen Tag gegen Polizeigewalt gemeinsam den Menschen zu gedenken, die in Deutschland von der Polizei ermordet wurden und das Thema rassistische Polizeigewalt an die Öffentlichkeit zu bringen.

Der internationale Tag gegen Polizeigewalt wurde 1997 auf Initiative der C.O.B.P. (Collectif Opposé à la Brutalité Policière ) aus Montrèal und der anarchistischen Gruppe "Black Flag" aus der Schweiz initiiert. Das Datum markiert einen Vorfall am 15. März 1996, bei dem die Schweizer Polizei zwei Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren misshandelt hat. Seitdem gehen am 15. März jährlich weltweit Menschen auf die Strasse, um von der Polizei getöteten Menschen zu gedenken und sich gegen Polizeigewalt zu wehren.

Der Tag wird weltweit auch dazu genutzt, sich mit verschiedenen marginalisierten Gruppen, die potentielle Opfer sein können, zu vernetzen. People of colour, Wohnungslose, Transgender, Queers, psychisch Kranke, Drogennutzer_innen, Sexarbeiterinnen – all diejenigen sind weltweit Diskriminierung, polizeilicher Schikane und Gewalt ausgesetzt.

In Deutschland hat der Tag allerdings bisher keine grosse Aufmerksamkeit. Das soll sich ändern!

Gerade hier in Berlin finden sich zahllose Beispiele für rassistische Polizeigewalt. Für Berlin hat KOP von 2000-2014 über 150 Vorfälle dokumentiert, von Schikanen, über Beleidigung bis hin zu Tötungen. Dabei zeigt sich immer wieder, dass Zusammenhänge verdreht werden, Polizist_innen sich selbst als Opfer stilisieren, Rassismus als Problem gar nicht wahrgenommen wird und in sämtlichen Vorfällen die Polizei die Definitionsmacht über die Situationen behält. Die Betroffenen haben oft nur eine geringe Macht zur Beschwerde und können damit Situationen oft nicht richtigstellen. Gesetze zu vermeintlich verdachtsunabhängigen Kontrollen öffnen Polizist_innen dabei Tür und Tor für rassistische Raster.

Einige dieser Vorfälle finden seit Jahren im Görlitzer Park, einem der sog. kriminalitätsbelastenden Orte statt. Ob wir Frisbee spielen, Grillen, Fahrradfahren, im Park arbeiten - wir alle haben sie schon mitbekommen oder selbst erlebt: die ständigen Polizeikontrollen von Schwarzen Menschen und People of Color (PoC). Die Kontrollen richten sich nicht gegen alle: Die einen werden nicht kontrolliert, haben die Möglichkeit wegzusehen und können so tun, als sei die Welt in Ordnung. Schwarze Menschen und PoC hingegen sind aussondernden Polizeikontrollen ausgesetzt. Dabei werden sie oft beleidigt, körperlich angegriffen und willkürlich festgenommen.

Im Rahmen des internationalen Tages gegen Polizeigewalt wollen wir auch darauf aufmerksam machen, dass sich jede und jeder zu diesen Kontrollen und Schikanen verhalten kann. Wir wollen dazu aufrufen, hinzuschauen, nachzufragen und als Zeug/innen anzubieten. Wie das aussehen könnte, wollen wir euch in einer kleinen Theatersequenz präsentieren.

Ab 15:00 Uhr werden diese kleinen Theatersequenzen wiederholend durchgespielt und dazwischen Geschichten über die diejenigen Menschen erzählt, die in Deutschland von der Polizei ermordet wurden. Wir wollen daher den 15. März in diesem Jahr einerseits zum Gedenken, aber auch als Protest und Handlungsaufforderung begehen.

Lasst uns zeigen, dass wir nicht einverstanden sind mit rassistischer Hetze und staatlicher Gewalt! Wir fordern ein Ende der erhöhten Polizeipräsenz und der verdachtsunabhängigen Kontrollen im Görlitzer Park und überall!

Join us in this struggle that has no borders and that will continue on, for dignity, true justice and freedom!

Together let's put an end to the police state and its brutality!! (Montréal)

Wear black! Fight back! (Chicago, USA)

www.kop-berlin.de

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Albert Woodfox ist frei

Am 19. Februar 2016 wurde Albert Woodfox, der letzte der drei Black Panthers der "Angola 3" nach 47 Jahren Haft an seinem 69. Geburtstag endlich freigelassen. Der Bundesstaat Louisiana hatte ihn seit 1969 mehrfach verhaftet und ihm 1972 zusammen mit zwei anderen Black Panthers einen Mord an einem Gefängniswärter untergeschoben.

Seine Mitangeklagten Robert King und Hermann Wallace waren bereits vor einigen Jahren freigelassen worden. Hermann Wallace starb nur einen Tag nach seiner Freilassung, Robert King war am 19. Februar einer der ersten, der Woodfox vor dem Gefängnistor empfing.

Albert Woodfox verbrachte Jahrzehnte in einer 6qm kleinen Isolationshaftzelle. Er hatte immer auf seiner Unschuld an dem Tod des Gefängniswärters bestanden. Sein Mitgefangener Kenny Zulu Whitmore, ebenfalls Black Panther und seit 1978 in Isolationshaft im gleichen Gefängnis (einer ehemaligen Sklavenfarm) sagte zu seiner Freilassung am 19. Februar: "Heute war ein grossartiger Tag für den Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit."

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"Freiheit und medizinische Versorgung für Leonard Peltier"

von Mumia Abu-Jamal

"Freiheit und medizinische Versorgung für Leonard Peltier. Seit 40 Jahren ist Leonard Peltier, ein Hauptaktivist der American Indian Movement-Bürgerbewegung, in den Fängen des amerikanischen Gefängnissystems, dem Eisernen Haus der Weissen, wie es die indigenen Menschen nennen, wegen einer haltlosen Mordanklage. Nun, da er bei schlechter Gesundheit ist und an einem Bauchaorten-Aneurysma leidet, ist die Zeit nicht länger auf seiner Seite. Das Aneurysma, erst vor wenigen Wochen diagnostiziert, bedroht sein Leben. Darum fordern Leonards Unterstützer seine Freiheit, so dass er nicht im Eisernen Haus sterben muss. Vor Jahrzehnten, als Bill Clinton nach Pine Ridge in Süd Dakota kam, sagte er den Menschen dort: "Sagt Leonard, dass ich ihn nicht vergesse."

Ein Versprechen von Clinton, welches sich als genauso leer wie jedes Versprechen von Politikern herausstellte - Benzin, Luft, Wind. Nun, er hat es wohl vergessen, was? So verblieb Peltier also für Jahrzehnte im Gfängnis. Er schrieb, er malte und er wartet auf die Justiz der Weissen. Er wartet immer noch. Seine Unterstützer bitten die Menschen an die BOP zu schreiben, um medizinische Versorgung und seine Freilassung zu fordern. Das internationale Komitee zur Befreiung von Leonard Peltier braucht Sie, um zu schreiben und um Gerechtigkeit für Leonard Peltier zu fordern.

Kontaktieren Sie https://www.bop.gov/inmates/concerns.jsp
Beziehen Sie sich auf Leonard Peltier, Nummer 89637-132 und sein Gefängnis USP Coleman 1.

Und nun, da ich dar¨ber nachdenke, warum schreiben Sie nicht an das Weisse Haus und verlangen genau dasselbe? Leonard Peltier braucht seine Freiheit und für die indigene Bevölkerung ist es wichtig, dass er nach Hause kommt. Von "A Prison Nation". Das war Mumia Abu-Jamal.

Vielen Dank an Tina Bartling für die schnelle Übersetzung

Audio link & Transcription in English...

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Berichte von Silvester zum Knast Demos

(München) Silvester vor Stadelheim (6.01.2016)

(Berlin) Radio-Bericht von zwei Berliner Demos "Silvester zum Frauen*Knast" ab Minute 16:40 in der Sendung von Radio Aktiv Berlin (4.01.2016)

(Würzburg) Selbstgebastelte Party am Knast (3.01.2016)

Nicht nur Silvester zum Knast - "Reissen wir die Mauern ein, die uns trennen"

Köln: Protest gegen den Knast (31.12.2015)

Do: Unangemeldete Anti Knast Kundgebung an Silvester (31.12.2015)

[S] Kurzbericht und Fotos zum Knastspaziergang (03.01.2016)
dazu auch (S) Sponti durch Stuttgarter Innenstadt zu Silvester (02.01.2016)

[FR] until everyone is free - lautstarke Anti-Knast Kundgebung (02.01.2016)

[HB] Silvester am Knast 2015 (01.01.2016)

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Berlin - Silvester 2x solidarisch zum Knast

In Berlin werden derzeit zwei Demonstrationen zu Frauen*-Knästen am Silvesterabend angekündigt. In Solidarität mit Gefangenen und für eine Gesellschaft ohne Gefängnisse gehen Menschen Silvester an vielen Orten auf die Strasse. In Berlin gibt es dieses Jahr einige Neuerungen. Wir sprachen mit Emma und Erich aus dem Vorbereitungskreis.

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Support Rojava - Video-Kundgebung

Samstag, 05.12.2015 16:00 Uhr - Video-Kundgebung - Heinrichplatz
im Rahmen der bundesweiten Kampagne "Support Rojava"

Support Rojava

In Westkurdistan - Rojava - findet seit 2012 inmitten des syrischen Bürgerkrieges ein gesellschaftlicher Prozess hin zur Schaffung einer basisdemokratischen, säkularen Gesellschaft statt. Eine zentrale Rolle spielt in Rojava der Kampf der Frauen gegen patriarchale Unterdrückung. Die Volksverteidigungskräfte YPG und die Frauenverteidigungskräfte YPJ verteidigen Rojava vor den Angriffen des Islamischen Staats (IS). In den drei Kantonen Cizîre, Kobanê und Afrin konnte eine Selbstverwaltungsstruktur errichtet und der Terror des IS gebrochen werden, obwohl dieser insbesondere durch die angrenzende Türkei massive Unterstützung erfährt. Spätestens seit der Befreiung von Kobanê wurde Rojava zu einem Symbol der Hoffnung. Rojava zeigt, dass auch unter widrigsten Umständen mit dem Aufbau einer menschenwürdigen Alternative zu Islamismus und imperialistischem Krieg begonnen werden kann. Es gibt in der BRD und international verschiedene Gruppen und Initiativen, die Solidaritäts-Arbeit für Rojava leisten. Dazu gehören zum Beispiel das "Internationale Freiheitsbataillon" in dem Kommunist*innen aus mehreren Ländern den Kampf vor Ort unterstützen oder die Hilfsorganisation Cadus, welche unter anderem eine mobile Klinik in Rojava aufbaut. Mit der Kampagne "Support Rojava" wollen wir die unterschiedlichen Formen der praktischen Solidarität vom Spendensammeln bis hin zur bewaffneten Verteidigung zusammenführen und in der Öffentlichkeit noch weiter bekannt machen. Am 5. Dezember 2015 findet ein bundesweiter Aktionstag für Rojava statt. In Berlin organisieren wir eine Kundgebung, bei der mit kurzen Videoclips und Beiträgen die unterschiedlichen Facetten der Solidaritätsarbeit und die Entwicklung in Rojava dargestellt werden.

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Gülaferit Ünsal Kundgebung am Sonntag 11.10.2015

Seit 5.10.2015 befindet sich die Inhaftierte Gülaferit Ünsal im Hungerstreik. Um Ihre Forderung nach Aushändigung der Post und Zeitungen Nachdruck zu verleihen wollen wir Sie mit einer Kundgebung "von Draussen" unterstützen.

Aufgrund dieser jüngsten Ereignisse wird es am Sonntag den 11.10.2015 um 17 Uhr eine Kundgebung vor der Justizvollzugsanstalt für Frauen (JVA) in Lichtenberg (Alfredstrasse 11 in 10365 Berlin, nähe U-Bahnhof Magdalenenstrasse) geben.

Heute war jemandes vom Abgeordnetenhaus (AGH) bei Gülaferit zu Besuch. Die Parlamentarische Person gab an, eine türkische Zeitung zur Weitergabe abgegeben zu haben, die Gülaferit - wie schon zwei Wochen zuvor - nicht ausgehändigt wurde.

Über aktuelle Entwicklungen halten wir Euch auf dem Laufenden.

Erklärung von Gülaferit Ünsal zu ihrem Hungerstreik (7. Oktober 2015)...

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(Soli-Gruppe) Bericht von der Knastkungebung für Gülaferit Ünsal in Berlin (27.09.2015)

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(Freie Radios) Kundgebung für Gülaferit Ünsal vor der JVA Lichtenberg für Frauen in Berlin (26.09.2015)

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US Police Killed Over 500 People This Year

Derzeit erreicht das Level an tödlicher Polizeigewalt in den USA ungeahnte Ausmasse. Bis Juni wurden alleine im Jahr 2015 bereits über 500 Menschen von der Polizei getötet, die weiterhin fast völlig straffrei agiert und vor allem People of Color mit Terror überzieht:

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Informationen zu Gülaferit Ünsal, im Hungerstreik gegen Anstaltsschikanen in der Berliner JVA Pankow und den Gesinnungsparagraphen 129 b

(Freie Radios) 43 Tage Hungerstreik: Gülaferit in Ünsal in der Berliner JVA Pankow
über die Gülaferit-Ünsal-Demo vom 17.04.2015

Nächste Aktionen / Demonstrationen
Mittwoch, den 20.05.2015 von 18-20 Uhr
Kundgebung Borkumstr. Ecke Arkonastr. (nordwestlich)
Um Gülaferit unsere Unterstützung zu zeigen.

Sonntag, den 24.05.2015 um 17 Uhr
Demonstration zur JVA-Pankow
S+U-Bahnhof Pankow (Garbatyplatz)

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Marco Camenisch - Die Psychiatrie übernimmt die Definitionsmacht im Strafvollzug!

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Gülaferit Ünsal ist seit einem Monat (6.4.2015) im Hungerstreik. Sie bittet um Unterstützung

Seit 2011 befindet sich Gülaferit Ünsal in Berliner Knästen. Sie wurde im Zusammenhang europaweiter Kooperation der Repressionsorgane von Griechenland nach Deutschland ausgeliefert, nachdem sie sich dort schon mehrere Monate im Knast befunden hatte.

Im Mai 2013 wurde wegen des Vorwurfs der Unterstützung und Mitgliedschaft in der linken, revolutionären türkischen Partei DHKP-C sie zu 6,5 Jahren verurteilt.

Gülaferit ist seit dem 6. April in einen unbefristeten Hungerstreik. Sie fordert: "Schluss mit der Zensur von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen!
Schluss mit dem Komplott, mit der Provokation und dem Mobbing!"

Adresse:
Gülaferit Ünsal
Arkonastr. 56
13109 Berlin

http://www.berlin.rote-hilfe.de/
http://political-prisoners.net

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(Pennsylvania) Phil Africa Dies In Prison Under VERY Suspicious Circumstances

(Mehr lesen...).

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Einstweilige Verfügung gegen Gefangenen-Knebel-Gesetz in Pennsylvania beantragt

Im Oktober 2014 wurde im US Bundesstaat Pennsylvania ein Eilgesetz gegen die Kommunikation von Gefangenen mit der Aussenwelt eingebracht. Medial verknüpft wurde dieses Gesetz in den USA mit den Aktivitäten des Journalisten und Jailhouse Lawyers Mumia Abu-Jamal, der seit 1981 ohne Beweise inhaftiert ist. (Mehr hier...).

2015 bahnt sich eine juristische Auseinandersetzung um die Verfassungsmässigkeit dieses Gesetzes an, dass weite Eingriffe in Grundrechte von Gefangenen und ihren Unterstützer*innen bedeutet.

In einer Presse-Mitteilung berichtet das "Abolitionist Law Center" (ALC Mehr hier...). über den Beginn der juristischen Auseinandersetzung um das Gefangenen-Knebel-Gesetz in Pennsylvania, USA.

Das ALC hat am 8. Januar 2015 eine Einstweilige Verfügung gegen das Gesetz beantragt. Sie vertreten in dieser Klage Mumia Abu-Jamal, Prison Radio, Educators for Mumia Abu-Jamal, Kerry “Shakaboona” Marshall, Robert L. Holbrook, Donnell Palmer, Anthony Chance und die Human Rights Coalition.

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