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Mumia Artikel auf Deutsch
![]() Isolationshaft gegen Mumia Abu-Jamal aufgehobenNach über sechs Wochen ist der afro-amerikanische Journalist und
politische Gefangene Mumia Abu-Jamal aus der Isolationshaft im SCI
Mahanoy entlassen und in den sog. "Normalvollzug" verlegt worden.
Dem vorausgegangen waren zahlreiche Beschwerden, Unterschriftensammlungen
und eine Protestkundgebung vor dem Büro des zuständigen Gefängnisbeamten. Rosa-Luxemburg-Konferenz, Berlin 2012Johanna Fernandez sprach am 14. Januar 2012 auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz über die aktuelle Lage des politischen Gefangenen Mumia Abu-Jamal. Mumia Abu-Jamals Beitrag zur 14. Rosa-Luxemburg-Konferenz Textbeiträge, Videos, Fotos... Mumia in kompletter IsolationshaftAm 7. Dezember gab die Staatsanwaltschaft von Philadelphia endgültig auf und erkannte an, was viele Menschen seit Jahrzehnten sagen: Mumias Todesurteil von 1982 hat keine rechtliche Grundlage. Der US Supreme Court hatte bereits im Oktober 2011 bestätigt, dass die Todesstrafe gegen den afroamerikanischen Journalisten einen Bruch seiner verfassungsmässigen Rechte darstellte. Nachdem Mumia fast 30 Jahre unter höchstrichterlich bestätigtem Unrecht im Todestrakt verbracht hatte, sollte er nun in den "Normalvollzug" verlegt werden. Am 10. Dezember wurde er in das SCI Mahanoy Gefängnis in Frackville, PA verlegt. Doch anstatt endlich Umschluss mit anderen Gefangenen, Besuche ohne Trennscheibe und erleichterte Kommunikation wahrnehmen zu können, ist Mumia seitdem einer kompletten Isolation ausgesetzt. Neuer Song der New Yorker Hip Hop Crew Rebel DiazDie New Yorker Hip Hop Crew von Rebel Diaz hat einen Song veröffentlicht, der zum freien Download im Internet steht: Das Lied eignet sich hervorragend für Demonstrationen, Veranstaltungen, Parties etc. Mumia ist nach SCI Mahanoy verlegt wordenMumia ist nach SCI Mahanoy verlegt worden. Er wird dort vermutlich auch in den "Normalvollzug" verlegt. SCI Mahonoy ist in Pennsylvania. Alle UnterstützerInnen werden gebeten, dort anzurufen, um den Behörden deutlich zu machen, dass eine Weltöffentlichkeit auf Mumia achtet. Fragt bitte allgemeine Fragen, damit ihnen klar ist, dass sie nichts mit Mumia im Verborgenen machen können. Tel: 001 - 570-773-2158 Mumias neue Adresse ist jetzt: Mumia Abu-Jamal, #AM8335 Viel Post an diese neue Adresse wird den Behörden ebenfalls deutlich machen, dass sie unter Beobachtung stehen, sowie Mumia selbst natürlich freuen. Auch für geplante Besuche ändern sich die Anträge. Weiteres dazu bestimmt demnächst. 30. Haftjahrestag von Mumia Abu-Jamal - Freiheit jetzt!Seit dem 7. Dezember 2011 ist klar, dass der politische Gefangene Mumia Abu-Jamal nicht hingerichtet wird. Der afroamerikanische Journalist und ehemalige Black Panther soll nach dem Willen der US Justiz nach 30 Jahren Haft weiterhin bis zu seinem Lebensende einsitzen. Gestern, an seinem 30. Haftjahrestag, war die Empörung darüber in den USA und anderen Ländern unüberhörbar. 30. Haftjahrestag von Mumia Abu-JamalAm Freitag, den 9. Dezember war der 30. Haftjahrestag von Mumia Abu-Jamal. 30 Jahre in einer kleinen 6 qm Zelle in Pennsylvainia, USA unter permanenter Todesbedrohung. Dieser Wahnsinn ist jetzt zu Ende. Durch die Aufgabe der Staatsanwaltschaft ist nun bestätigt, dass Mumia Abu-Jamal nicht einen einzigen Tag im Todestrakt hätte verbringen dürfen. nach dem Willen der Justiz soll er aber bis zu seinem Lebensende weiter in Haft bleiben. Diese ihr eigene Logik ist nicht nur unnachvollziehbar. Sie verstärkte am heutigen Haftjahrestag nur den Ruf nach Freilassung des afroamerikansichen Journalisten. Nachdem am Mittwoch bekannt wurde, dass der Staat nicht mehr länger auf die Todesstrafe pocht, war die Freude rund um den Globus gross. Unterstützer_innen von Mumia haben seit Jahrzehnten nicht nur für die Abschaffung der Todesstrafe und die Freiheit der politischen Gefangenen gekämpft, sondern immer auch für sein Leben und seine Freiheit. Nun sind 50% der auf Mumia bezogenen Forderungen erreicht. Die Parole der Stunde: Der Kampf geht weiter - FREE MUMIA NOW! Für die sofortige Freilassung von Mumia Abu-Jamal!Göttingen, den 08.12.2011 Pressemitteilung: 30 Jahre Haft im Todestrakt wegen eines verfassungswidrigen Urteils sind genug - für die sofortige Freilassung von Mumia Abu-Jamal! Gestern hat Philadelphias Bezirksstaatsanwalt Seth Williams auf einer Pressekonferenz erklärt, dass die Staatsanwaltschaft endgültig darauf verzichten werde, weiter auf eine Hinrichtung des seit 30 Jahren inhaftierten Menschenrechtsaktivisten Mumia Abu-Jamal zu drängen. Bereits viermal hatten US-Bundesgerichte festgestellt, dass das Todesurteil auf Rechtsbrüchen im ursprünglichen Verfahren von 1982 basiere. Zuletzt hat das der Oberste Gerichtshof der USA im Oktober 2011 der Öffentlichkeit bekanntgegeben. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat jedoch bereits im Jahr 2000 deutlich gemacht, dass das gesamte Verfahren "einen Bruch internationaler Mindeststandards für die Sicherung fairer Verfahren" darstelle - und deshalb ein neues Verfahren gefordert. Am 10. Dezember 2011 jährt sich die Verabschiedung der Charta der Menschenrechte durch die UNO zum 63. Mal. Doch bereits am Vortag, dem 9. Dezember, ist ein anderes grausames Jubiläum zu "begehen": Es handelt sich um den 30. Jahrestag der Inhaftierung des afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal. Mumia wurde im Sommer 1982 in einem fragwürdigen Verfahren mit handverlesener Jury, unter Druck gesetzten ZeugInnen und bei zweifelhafter Beweislage zum Tode verurteilt für angeblichen Polizistenmord im Dezember 1981, der ihm in einem von offenem Rassismus geprägten Schauprozess angehängt wurde. Der linke Reporter und frühere Black-Panther-Aktivist war schon in seiner Jugend ins Visier der Repressionsbehörden geraten, weil er im Rahmen seiner aktiven Pressearbeit immer wieder den staatlichen Rassismus und das brutale polizeiliche Vorgehen gegen emanzipatorische Black-Power-Strukturen in der Öffentlichkeit angeprangert hatte. Bis heute kämpft Mumia aus der Todeszelle heraus mit zahllosen Veröffentlichungen und Radiobeiträgen gegen Rassismus, Kapitalismus und staatliche Repression weltweit. Gleichzeitig dauert sein Kampf für einen neuen, fairen Prozess und für seine Freilassung an. Abu-Jamal hat immer erklärt, den Polizisten Faulkner nicht getötet zu haben. So wurde der Bürgerrechtler und Ex-Militante der Black Panther Party auch nicht aufgrund realer Beweise, sondern wegen seiner politischen Gesinnung zum Tode verurteilt. Bereits zweimal wurde eine Hinrichtung aufgrund weltweiter Proteste in letzter Sekunde verhindert. Viele Prominente, eine internationale Solidaritätsbewegung und inzwischen auch Parlamente unterstützen Mumias Forderung nach Wiederaufnahme des Verfahrens. Nicht nur Amnesty International, sondern mittlerweile auch vier US-Bundesrichter hatten bereits entschieden, dass Abu-Jamals Todesurteil von 1982 "verfassungswidrig" sei und dass ihm in seinem ursprünglichen Prozess ein "faires Verfahren" verweigert wurde. Die Vollstreckung des Todesurteils ist nun endgültig vom Tisch! Das ist zwar ein grosser Sieg für Abu-Jamal, bedeutet aber für die Solidaritätsbewegung nur eine Verschnaufpause. Mathias Krause vom Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V. dazu: "Jahrzehntelang hat ihn eine internationale Solidaritätsbewegung vor der Hinrichtung geschützt. Sie steht jetzt aber vor der Aufgabe, ihn auch vor lebenslanger Haft zu bewahren und nun erst recht die Freilassung des seit drei Jahrzehnten inhaftierten Journalisten zu erreichen. Die Gerechtigkeit verlangt nach Anerkennung der Tatsache, dass Mumia Abu-Jamal in den letzten 30 Jahren eine wahre Hölle durchleben musste, die er in keinster Weise verdient hat. Der Fakt, dass sein Todesurteil heute als nicht verfassungskonform gilt, muss zu Konsequenzen führen!" Die Rote Hilfe e.V. wird auch weiterhin alles in ihrer Kraft Stehende tun, um Mumia Abu-Jamal in der Wahrnehmung seiner Rechte und in seinem Kampf um Freiheit zu unterstützen, und fordert seine sofortige Freilassung. Die lebenslängliche Haft ohne irgendeine Chance auf Entlassung ist keine Alternative! Freiheit für Mumia Abu-Jamal! Mathias Krause für den Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V. -------------------------------------------------------------------- Rote Hilfe e.V. Aufruf Demonstration in Nürnberg 10. Dezember 2011Freiheit für Mumia Abu-Jamal!Am 10. Dezember jährt sich die Verabschiedung der Charta der Menschenrechte durch die UNO 1948. Doch bereits am Vortag, dem 9. Dezember ist ein anderes grausames Jubiläum: Es handelt sich um den 30. Jahrestag der Inhaftierung des afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal. Mumia wurde im Sommer 1982 in einem fragwürdigen Verfahren mit handverlesener Jury, unter Druck ge-setzten Zeugen und bei zweifelhafter Beweislage we-gen Polizistenmordes zum Tode verurteilt. Bereits zweimal wurde eine Hinrichtung aufgrund weltweiter Proteste in letzter Sekunde verhindert. Viele Promi-nente, eine internationale Solidaritätsbewegung und inzwischen auch Parlamente unterstützen Mumias Forderung nach Wiederaufnahme des Verfahrens, welches nach Urteil von amnesty international auf keinen Fall den Mindeststandards für ein faires Verfahren genügt. Nach Veröffentlichung zahlreicher Bücher, Radiobei-trägen und Zeitungskolumnen, wurde Mumia zum wohl bekanntesten Vorkämpfer gegen die Todesstrafe weltweit. Deshalb wollen wir den diesjährigen Jahrestag der Menschenrechte dazu nutzen, um für Mumia und gegen die Todesstrafe zu demonstrieren. Für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe! Demonstration am 10.12.2011 um 16 h vor der Lorenzkirche in Nürnberg
Nürnberger Mumia-Bündnis Frankreich - A sad love song: die Soli-CD; Text und Musik von Mumia Abu-JamalDie Geschichte eines Liedes... Dazu sollte man sich versuchen vorzustellen, was eine solche Komposition bedeutet. Mumia hat keine Ausbildung in Musiktheorie (z.B. Notenschrift) und seine Anfänge konnten durch die Unterstützung einer Professorin, die ihn besucht hatte, durch dreifaches Sicherheitsglas, ohne Instrument und ohne Partitur, weitergegeben werden. Die weitere Bearbeitung übernahm der Pianist und Komponist Alain Jean-Marie, welcher auch die Instrumentation ausführte. Er wurde von der Sängerin Morena Fattorini und vier weiteren Musikern begleitet. Alle stimmten überein, auf Ihre Rechte zugunsten von Mumia's Verteidigung zu verzichten. Mumia hat diese Ballade seiner Ehefrau Wadiya gewidmet, aber sie richtet sich ausserdem an alle, die für eine Welt ohne Todesstrafe, ohne Gefängnisse; einer Welt der Gerechtigkeit, der Liebe und der Schönheit kämpfen. Ein grosses Dankeschön an Jaques Lederer, einem Aktivisten der zum Kern des französischen Kollektivs zur Unterstützung Mumias gehört. Ohne ihn wäre dieses schöne Projekt, geboren aus seiner Begegnung mit Mumia im Todestrakt im Jahr 2009, nicht Wahrheit geworden. Ausschnitte des Liedes können in der Sendung „France-Culture“ gehört werden: hier... Wer möchte, kann die CD per Brief und Check über 7€ (5€ pro Exemplar plus Versandkosten) pro Stück bei folgender Adresse bestellen: "MRAP solidarité MUMI"
Bitte den Bestellschein ausdrucken und ausfüllen: Der Erlös wird uneingeschränkt an Mumia's Verteidigung überwiesen. - Jeden Mittwoch, seit mittlerweile 15 Jahren, treffen sich Todesstrafengegner, gegen Ende des Tages am 'Place de la Concorde' in Paris um die Todesstrafe in den USA anzuprangern und um Mumia Abu-Jamal zu unterstützen. - Mumia wird in einigen Wochen sein trauriges Jubiläum von 30 Jahren im Todestrakt begehen. Todesstrafe gegen Mumia bald vom Tisch?Am 11. Oktober lehnte das höchste Gericht der USA, der US Supreme Court, einen Antrag der Staatsanwaltschaft von Philadelphia auf Wiedereinsetzung der Todesstrafe gegen den Journalisten Mumia Abu-Jamal ab. Abu-Jamal, ehemaliger Pressesprecher der Black Panther Party in Philadelphia wurde 1982 in einem politisch motivierten Verfahren voller Manipulation zum Tode verurteilt. Er sitzt bereits 30 Jahre für den angeblichen Mord an einem weissen Polizisten, den er nicht begangen hat. Mit dieser Entscheidung bleibt dem Staat jedoch nur noch ein sehr schmaler Weg, den politischen Aktivisten umzubringen. Verteidigung und Unterstützer_innen fordern nach 30 Jahren Haft endlich die Freilassung des politischen Gefangenen. Unabhängiges Radio - Grussbotschaft von MumiaMumia Abu-Jamal, seit 1981 politischer Gefangener in den USA,arbeitete viele Jahre als Nachrichten Journalist von National PuplicRadio (NPR), einem öffentlichen Radio Netzwerk in den USA und auchin anderen Ländern. Im Gegensatz zu den Konzern Medien á la Fox, ABC oder auch Murdochs Medien Imperium orientiert sich NPR an einergrundsätzlicheren Art der Berichterstattung. Obwohl es nie die Bedeutung seines britischen Gegenparts - der BBC - erreichen konnte,schätzen es viele US Amerikaner_Innen als einen sinnvollen Versuchein, Hintergründe und tatsächliche Informationen in die öffentliche Debatte einzuführen, die der Bevölkerung ansonsten weitesgehendvorenthalten werden. Zwar gibt es in den USA genauso wie überall sonst ein weitverzweigtes Netz unabhängiger Medien und mit "Democracy Now" sogar einen unabhängigen, US-weiten Fernseh- und Radio Verband. Trotzdem teilen sich nur drei Medien Konzerne über 90% des Medien Marktes inden USA und üben so enorme politische Macht aus. Am vergangenen Wochenende traf sich in Kansas City eine "Grass RootsConference" von Radiomacherinnen und Machern, um über die Zukunft ihrer Arbeit zu diskutieren. In über 30 Work Shops und Diskussionsrunden tauschten sich unabhängige Radio Journalist_Innen und Produzenten aus. Mumia Abu-Jamal, der bis zum sog. "MumiaGesetz" von 1995 (1) noch selbst aus der Todeszelle Radiosendungen auf NPR bestritt, übersandte eine Grussbotschaft an die Konferenz, in der er über seine Sicht von unabhängigem Radio sprach. Hier könnt ihr die Grussbotschaft übersetzt nachlesen... Französische Mumia Briefmarke bereits 20.000 mal verkauft - neuewerden gedrucktDie französische Post hat erst vor wenigen Wochen eine Briefmarkemit dem Bild und Namen Mumia Abu-Jamals herausgebracht. Inzwischensind bereits alle 20.000 der ersten Auflage verkauft worden, so dasseine 2. Auflage gedruckt wird.
Hier könnt ihr die Briefmarke sehen Natürlich könnt ihr die Briefmarken in der BRD nicht benutzen. Fallsjedoch jemand Interesse hat, diese Marken zu bestellen, könnt ihrdas direkt beim französischen FREE MUMIA Kollektiv tun: MRAP solidarité MUMIA Preise: Ihr müsst einen Namen und eine Lieferadresse angeben. Unsere Gratulation für eine großartige Aktion der französischenSolidaritätsbewegung. (jW) Buchrezension zum neu erschienen Band "Mumia Abu-Jamal" in der Bibliothek des WiderstandsWenn sie können, bringen sie dich um (27.05.2011) Rue Mumia Abu-JamalAm 30. April 2011 feierte die Pariser Vorstadt St. Denis den 5. Jahrestag einer Strassenbenennung in ihrer Gemeinde: der Rue Mumia Abu-Jamal. Die Anwältinnen des Journalisten, der seit 29 Jahren im Todestrakt von Pennsylvania, USA, sitzt - Judith Ritter und Christina Swarns - waren ebenso anwesend wie Delegationen von Unterstützergruppen aus London, Philadelphia, New York, Paris, Heidelberg und der Hauptstadt der Karibikinsel Martinique. Danke, St. Denis! Fotos und Bericht von Annette Schiffmann... Todesurteil gegen Mumia Abu-Jamal von 1982 erneut für verfassungswidrigDas 3. Bundesberufungsgericht in Philadelphia hat das Todesurteil gegen Mumia Abu-Jamal einstimmig für verfassungswidrig erklärt. Mit der Entscheidung vom heutigen Tage bestätigte das Gericht seinen Befund von 2008, nach dem die Geschworenen in der Strafphase des ursprünglichen Prozesses 1982 falsch über die Verfahrensweise zur Feststellung mildernder Umstände belehrt wurden, die zu einer lebenslänglichen Haftstrafe [statt einem Todesurteil] hätten führen können. Das Gericht befand, dass die Jury fälschlich zu der Überzeugung gebracht wurde, dass sie nur einstimmig Umstände betrachten könne, die für eine lebenslange Freiheitsstrafe sprachen. Laut Gericht verstiess dies gegen das Urteil des Obersten Gerichtshofs von 1988 im Fall Mills versus Maryland und verletzte Mumia Abu-Jamals Recht auf ein faires Verfahren in grundlegender Weise. Der NAACP Legal Defense & Educational Fund Inc. (LDF) und die Jura-Professorin Judith Ritter von der Rechtsfakultät der Widener University vertreten Mumia Abu-Jamal in seiner Berufung gegen sein Gerichtsurteil von 1982, mit dem er des Mordes an einem Polizeibeamten in Philadelphia, Pennsylvania, für schuldig befunden und zum Tode verurteilt wurde. "Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt vorwärts in dem Kampf um die Korrektur der Fehler, die in einem unseligen Kapitel der Rechtsgeschichte Pennsylvanias begangen wurden", erklärte John Payton, der juristische Direktor des LDF. "Die erneute Anerkennung der Existenz eines klaren Verfassungsbruchs im Verfahren gegen Mumia Abu-Jamal durch das 3. Bundesberufungsgericht in Philadelphia stärkt das Vertrauen in das System der Strafjustiz und trägt dazu bei, die Art von Unfairness, auf der dieses Urteil beruhte, zu einer Sache der Vergangenheit zu machen." Professorin Ritter merkte an, Pennsylvania habe "die verwirrenden und irreführenden Anweisungen und Formulare, auf die sich die Jury in Abu-Jamals Verfahren stützen musste, schon vor langer Zeit abgeschafft, um unfairen und ungerechten Todesurteile einen Riegel vorzuschieben. Die Gerichte verwenden heute eine klare und unmissverständliche Sprache, um die Geschworenen über ihre Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Umständen aufzuklären, die für eine lebenslange Haftstrafe sprechen. Abu-Jamal hat Anspruch auf genau denselben verfassungsmässigen Schutz." Mumia Abu-Jamal befindet sich seit 29 Jahren im Todestrakt des Staates Pennsylvania. Wenn Sie mit Abu-Jamals Anwaltsteam in Kontakt treten möchten, wenden Sie sich bitte an Melquiades Gagarin, mgagarin@naacpldf.org, 212-965-2783 NAACP Legal Defense & Educational Fund, Inc., 26. April 2011 Hier das Englische Origianl... Vorstellung Mumias AnwaltsteamHier die editierten Aufnahmen einer Veranstaltung in der New Yorker Riverside Church am 3. April 2011. Dort haben sich Mumias Anwältinnen Christina Swarns und Judith Ritter der Solidaritätsbewegung vorgestellt. Mumia rief während der Veranstaltung selbst an und beantwortete Fragen aus dem Publikum. Introducing Mumia's New Legal team Death Penalty Descendant of Slavery Einen Oscar für die Menschlichkeit: Congratulation Colin Firth!Das Netzwerk gegen die Todesstrafe gratuliert Colin Firth zum Oscar undbedankt sich bei ihm für die Unterstützung im Kampf um die Freiheit des afro-amerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal! Weiteres entnehmen Sie bitte den Informationen hier... Mumia Abu-Jamal über Veränderungen in seinem Verteidigungsteam (23. Nov. 2010)Liebe Brüder, Schwestern, Freundinnen und Freunde - ona move! Wie ihr vielleicht schon wisst, hat es Veränderung in meiner anwaltlichen Vertretung gegeben. Was ihr vielleicht nicht wisst: das Team, das geblieben ist, ist schon seit Jahren dabei - und ihr kennt deren Arbeit, falls ihr die Anträge gelesen habt. Keine Sorge also - sie sind erfahrene, kluge und von der Sache überzeugte Anwälte, die wissen, was sie tun. Und soll ich euch was sagen? Im echten Leben gibt es Veränderung - und das hier ist das echte Leben. Ich danke euch allen dafür, dass ihr meine Entscheidung in dieser Sache respektiert. Manchmal ist Veränderung nicht nur gut - sie ist notwendig. Danke! Euer Bruder Mumia Original Dokument von Mumia als Download... Mumia Abu-Jamal verdient ein neues Verfahren, kein neues Todesurteil, sagt Amnesty InternationalAmnesty International USA KONTAKT: Amnesty International - USA 9. November 2010 Am Dienstag, den 9. November, werden drei Richter des 3. Bundesberufungsgerichts der USA eine Anhörung durchführen, um die frühere Entscheidung desselben Gerichts zu überprüfen, die das Todesurteil Mumia Abu-Jamals aufgehoben hatte. (overturned) Im Jahr 2000 kam Amnesty International nach gründlicher Untersuchung des Falls in seinem Bericht "Der Fall Mumia Abu-Jamals - Ein Leben in der Schwebe" zu dem Schluss, dass der Gerechtigkeit nur gedient wäre, wenn Abu-Jamal ein neues Verfahren gewährt würde. Im folgenden hier ein Statement von Laura Moye, der Direktorin von Amnesty Internationals Kampagne zur Abschaffung der Todesstrafe: "Das Todesurteil wieder einzusetzen wäre absolut unakzeptabel. Mumia Abu-Jamal sollte ein neues Verfahren, nicht ein neues Todesurteil erhalten. Ernsthafte Fragen zur Fairness in seinem Verfahren sind nach wie vor unbeantwortet. Während Amnesty International keine eigene Position zu Schuld oder Unschuld bezieht, beharrt die Organisation jedoch darauf, dass Abu-Jamals ursprüngliches Verfahren, das hoffnungslos (heillos) von Politik und Rassismus geprägt war, dem internationalen Standard für einen fairen Prozess nicht entsprochen hat. Einige der unzähligen Unstimmigkeiten dieses Falles: Abu-Jamal hatte sowohl während seines Prozesses als auch während der Urteilsphase eine völlig unzureichende Verteidigung. Elf potenzielle Afro-Amerikanische Geschworene wurden abgelehnt. Die engen politischen Beziehungen zwischen der Bruderschaft der Polizei (FOP) und der gewählten Rechtsvertreter Pennsylvanias waren unangemessen. Der Richter, der enge politische Bande zur Strafverfolgung hatte, begegnete der Verteidigung mit Feindseligkeit. Diese Bedenken sind ebenso wie andere nicht ausgeräumt worden. Die Gerechtigkeit erfordert ein neues Verfahren. Der Staat Pennsylvania sollte dem unwiderruflichen und zerrütteten System der Todesstrafe den Rücken kehren. ### Wir sind Menschen überall auf der Welt, die sich für Menschlichkeit und Menschenrechte einsetzen. Unser Ziel ist es, Menschen zu schützen, wo immer Gerechtigkeit, Freiheit, Wahrheit und Würde geleugnet werden. Wir zeigen und untersuchen Misshandlungen, wir klären die Öffentlichkeit auf und mobilisieren sie, und wir tragen dazu bei, unsere Gesellschaften hin zu einer sichereren und gerechteren Welt zu verändern. Amnesty International - USA Links: Homepage Amnesty International Amnesty International - USA (Action Center) Mumia Abu-Jamal Deserves New Trial, Not New Death Sentence says Amnesty InternationalFOR IMMEDIATE RELEASE CONTACT: Amnesty International - USA 9. November 2010 WASHINGTON - November 9 - On Tuesday, November 9, a three-judge panel of the Third Circuit U.S. Court of Appeals will conduct a hearing to re-examine its previous decision overturning Mumia Abu-Jamal’s death sentence. In 2000, after a painstaking review of the case, Amnesty International concluded in its report, The Case of Mumia Abu-Jamal: A Life in the Balance, that justice could only be served by granting Abu-Jamal a new trial. The following is a statement from Laura Moye, director of Amnesty International USA’s Death Penalty Abolition Campaign: "Re-imposing the death penalty would be intolerable. Mumia Abu-Jamal should receive a new trial, not a new death sentence. "Serious questions about fairness in Mumia Abu-Jamal’s case remain unanswered. While Amnesty International does not take a position on guilt or innocence, the organization maintains that Abu-Jamal’s original trial, which was irredeemably tainted by politics and race, failed to meet international fair trial standards. "Among myriad concerns surrounding this case: Abu-Jamal had inadequate defense representation at trial and during the sentencing phase. Eleven potential African American jurors were dismissed. The close political relationship between the Fraternal Order of Police and the elected Pennsylvania judiciary was inappropriate. The judge, who had close political ties to law enforcement, was openly hostile to the defense. "These and other concerns have not been addressed. Justice demands a new trial. The state of Pennsylvania should turn its back on the irreversible and broken death penalty system.” ### We are people from across the world standing up for humanity and human rights . Our purpose is to protect people wherever justice, freedom, truth and dignity are denied. We investigate and expose abuses, educate and mobilize the public, and help transform societies to create a safer, more just world.
Amnesty International - USA Links: Homepage Amnesty International Amnesty International - USA (Action Center) (NRZ) Mumia Abu-Jamals "Anhörung" vor dem 3. US-BundesberufungsgerichtEin Glasperlenspiel um Leben und Tod (01.12.2010) (Bericht von der Anhörung) Ereignisreiche Tage in Philadelphia (09.12.2010)Am 9. November 2010 konnte ich der Anhörung um das Leben von Mumia Abu-Jamal in Philadelphia beiwohnen. Einen ausführlichen Bericht über die juristischen Hintergründe und Abläufe am Tag selbst... EU-Resolution gegen die TodesstrafeREE MUMIA # 38 / 11. Oktober 2010 Liebe Freundinnen und Freunde der Kampagne für Mumia Abu-Jamal und gegen die Todesstrafe! Der diesjährige Internationale Tag gegen die Todesstrafe 10. Oktober wird vor allem durch die Abstimmung über den Entschliessungsantrag des Europäischen Parlaments für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe markiert. Der Antrag wurde am 7. Oktober 2010 mit überwältigender Mehrheit angenommen. 1.) EU-RESOLUTION GEGEN DIE TODESSTRAFE: DANK AN DIE BRÜSSELER ABGEORDNETEN DER VEREINTEN EUROPÄISCHEN LINKEN! Seit 2003/2004 haben wir versucht, Kontakte zu Abgeordneten des EU-Parlaments herzustellen, die sich aktiv gegen die Todesstrafe einsetzen wollen. Unter anderem wollten wir im Rahmen des damals noch exitierenden »Bundestreffens der Mumia-Abu-Jamals Unterstützungskomitees« dafür sorgen, dass Robert R. Bryan als Mumia Abu-Jamals Hauptverteidiger Gespräche mit interessierten Abgeordneten führen kann. Was anfangs nur zögerlich klappte, hat über die Jahre zu einer guten Zusammenarbeit geführt. Um das zu erreichen, waren Initiative und Beharrlichkeit bestimmter Menschen und Organisationen bzw. Parteien von besonderer Bedeutung. Wir wollen jetzt niemanden namentlich hervorheben, aber stellvertretend für alle, die mit dafür gesorgt haben, dass die Resolution gegen die Todesstrafe zustande kam, den Abgeordneten der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL) für ihr beharrliches Hinwirken auf die Verabschiedung dieser Resoluion danken. An dieser Resoluion ist besonders wichtig, dass sie sehr deutlich auch für die Unterstützung der in den US-Todestrakten einsitzenden Gefangenen und exemplarisch für Troy Davis und Mumia Abu-Jamal eintritt. Die Abschaffung der Todesstrafe ist in der EU Verfassungsgrundsatz. Das ist nichts, worauf wir uns ausruhen können, denn nach wie vor gibt es unter rechten und reaktionär-konservativen Sozialdarwinisten und Staatsschutzverfechtern auch in Europa Kräfte, die gern zu dieser barbarischen Strafe zurückkehren würden. Und je mehr sich die zyklischen sozialen und politischen Widersprüche in Europa verschärfen, desto stärker werden sich die Pro-Todesstrafen-Kräfte auch wieder in den Vordergrund drängen. Aber auch wenn wir hier in Europa immer wachsam bleiben müssen, bietet das verfassungsgemässe Verbot der Todesstrafe und die darauf aufbauende Resolution des EU-Parlaments jetzt eine gute Basis, von der aus wir agieren und die internationale Zusammenarbeit ausweiten können. Lesen wir sie also aufmerksam und wenden wir sie schöpferisch in unserer Arbeit an! Bericht über die Verabschiedung der Resolution und Link zum Originaltext
(in 22 Sprachen abrufbar) 2.) SPENDENAKTION »UM MUMIAS ZELLENTÜR ZU ÖFFNEN«
Im Rundschreiben # 37 haben wir gesagt: »In unserer Arbeit [für Mumia
Abu-Jamal] muss jetzt unbedingt die Finanzierung der Arbeit der
Verteidigung Vorrang haben, weil nur sie die entscheidenden Hebel
ansetzen kann, um Mumias Hinrichtung abzuwenden. Ohne diese Hebel werden
auch unsere Initiativen und Proteste ins Leere laufen.
Die im neuen Spendenaufruf erläuterte Dringlichkeit hat in den ersten
Tagen bereits zu Neuspenden in Höhe von 535,00 Euro geführt. Das ist
sehr ermutigend. Bitte lasst weiter eure Phantasie walten und lasst vor
allem nicht nach -- jeder Cent wird gebraucht! Solidarische Grüsse, Kontinuierliche Infos von der Verteidigung Mumia Abu-Jamals und aus der Kampagne auf der Website des IVK Bremen: http://www.freedom-now.de Mumias Kolumnen erscheinen seit dem 16. Dezember 2000 jeden Samstag in Folge in der Tageszeitung junge Welt und sind auch hier zu finden... Berlin: Freiheit für die Cuban 5 und Mumia!Neuer Film: JUSTICE ON TRIAL - The Case of Mumia Abu-JamalMit grosser Freude können wir melden, dass es den "Educators for Mumia Abu-Jamal" in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Kouross Esmaeli gelungen ist, gleichzeitig zu dem von Tigre Hill am 21. September in Philadelphia angekündigten Hetzfilm gegen Mumia einen sehr sachlichen neuen Film über den Fall fertig zu stellen. Er heisst "JUSTICE ON TRIAL - The Case of Mumia Abu-Jamal" und setzt sich mit dem Verlauf der unzähligen Gesetzesbrüche gegen Mumia in den letzten 28 Jahreauseinander. Premiere ist am 21. September 2010 um 20 Uhr im Ritz East im Zentrum Philadelphias. Ritz East, 125 S. 2nd St Ein Trailor und weitere Informationen zum Film stehen im Internet |
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