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Stoppt die Todesstrafe
![]() Todesstrafe USA - Suche nach Gift geht weiterIm Dezember 2011 verhängte die EU Komission ein Ausfuhrverbot für das
Präparat Natrium Thiopental, um europäischen Firmen Profite an der
Todesstrafe in den USA zu verunmöglichen. Der bisherige Hauptexporteur,
der dänische Pharma-Konzern Lundbeck verkaufte nun seine Patente und
erzielte einen hohen Gewinn vor dem Hintergrund der Suche von US
Bundesstaaten, Gefangene mit dem gesetzlich vorgeschriebenen
3-Gifte-Cocktail umzubringen. weiterlesen... Upcoming Scheduled Executions in TexasUpcoming /Scheduled Executions in Texas /By Texas Moratorium Network To express your opposition to any execution, you can contact Governor Rick Perry's office at 512 463 2000. If you call after business hours, you can leave a voice mail message. During business hours, someone should answer the phone. You can also send a message using a form on Perry's official website Read the whole article and see details for all prisoners scheduled to be killed by the state EU - Ausfuhrverbot für Hinrichtunsgift an die USAEs sieht so aus, als ob die weltweite Anti-Todesstrafen Bewegung neben der verhinderten Hinrichtung von Mumia Abu-Jamal derzeit noch einen weiteren riesigen Erfolg errungen hat. So forderte die Solidaritätsbewegung seit Monaten ein europäisches Ausfuhrverbot von Thiopental, welches in den USA zum Hinrichten von Gefangenen benutzt wird. Die dänische Firma Lundbeck war in starke Bedrängnis geraten, nachdem bekannt wurde, dass sie verschiedene US Bundesstaaten mit der Chemikalie beliefert hatte, die nur noch bei Hinrichtungen mit der Giftspritze in den USA eingesetzt wird. Seit Mitte Dezember besteht nun ein europaweites Ausfuhrverbot. EU - Justiz: «SZ»: EU-Kommission schränkt Lieferung von Hinrichtungsgift ein (11.12.2011) Hank Skinner - Flyer zum VerbreitenErst Hinrichtung, dann DNA-TestsObwohl die Geschworenen keine triftigen Beweise geliefert bekamen, und die Hauptzeugin der Anklage ihre Aussage zurück zog, steht dem Gefangenen Hank Skinner am 9. November 2011 zum zweiten Mal ein Hinrichtungstermin bevor. Troy Davis: Gnadengesuch ABGELEHNT!!!!Kundgebung morgen, 21.10.11 um 19:00 Uhr in Berlin, Pariser Platz, Amerikanische Botschaft Unfassbar: Der Begnadigungsausschuss hat eben Troy Davis Gnadengesuch abgelehnt. Der Hinrichtungstermin ist für morgen auf 16:00 Uhr Ortszeit (22:00 Uhr bei uns) festgesetzt. Bitte schickt die Information an alle, die ihr kennt. Kundgebung: Stoppt die Hinrichtung von Troy Davis!Am Freitag, den 16. September 2011 ist weltweiter Aktionstag für das Leben von Troy Davis. Der US Bundesstaat Georgia hat seine Hinrichtung für den 21. September angesetzt. In Berlin wird es an diesem Tag eine Kundgebung um 18:00 Uhr geben, der Ort wird bald bekannt gegeben und auch über diese Liste verschickt. Bitte verbreitet diese Informationen weiter. Eine weitere Bitte an alle Berliner_innen in dieser Liste: mobilisiert in eurem Freundes- und Bekanntenkreis und kommt am nächsten Freitag. Bisher haben wir von weiteren Demonstrationen in Paris und Atlanta (Hauptstadt vom US Bundesstaat Georgia) gehört. Vermutlich kommen in denn nächsten Stunden viele weitere Ankündigungen. Montag, den 19. September tagt der Begnadigungsausschuss vom US
Bundesstaat Georgia: Die Hinrichtung ist für Mittwoch, den 21. September um 19:00 Uhr Ortzeit im Staatsgefängnis von Jackson angesetzt. Lasst uns diesen geplanten Mord verhindern! (USA) 4. Hinrichtungsbefehl gegen Troy Davis (08.09.2011)Der Afroamerikaner Troy Davis hat zum vierten Mal einen Hinrichtungsbefehl erhalten. Bereits dreimal zuvor haben grosse öffentliche Proteste seine Hinrichtung verhindern können. Der Fall ist sehr umstritten. Troy Davis ist für einen Polizistenmord zum Tode verurteilt worden, obwohl es dafür keine stichhaltigen Beweise gibt. Eye 4 N Eye (leaves the whole world blind)by Capital-X and Sheepy Wonder Offener Brief von ärzten und ärztinnen an Ulf Wiinberg, Direktor Lundbeck Arzneimittel Dänemark am 9. Juni 2011veröffentlicht im Medizinischen Journal The Lancet Wir sind Krankenhausärzte und verordnen regelmässig die Produkte von Lundbeck. Wir sind wir erschüttert und entsetzt darüber, dass die Firma Lundbeck nichts dagegen unternimmt, dass ihre Droge Nembutal (Pentobarbital) in den USA für Hinrichtungen benutzt wird. (1) Sie haben ein öffentliches Statement (1) abgegeben, dass Sie als dänisches multinationales Unternehmen gegen die Todesstrafe sind und dass Sie im Falle einer einfachen Lösung ‚diese mit grösster Freude anwenden würden.’ Lundbeck's ethischer Code (2) behauptet, dass Ihre Unternehmens-philosophie für Werte wie 'fantasievoll, leidenschaftlich und verantwortungsvoll' steht und dass ‚unsere Lieferstandards an internationalen Standards ausgerichtet sind’. Indem die Firma jedoch nicht auf der Vereinbarung besteht, die eine Anwendung ihres Medikaments zur Tötung von Menschen verhindert, wird Lundbeck diesen Standards in keinster Weise gerecht. Pentobarbital hat sich sehr schnell als die erste Wahl für Hinrichtungen in den USA etabliert. Lundbeck muss die Verwendung von Pentobarbital so einschränken, dass nur berechtigte Nutzer davon Gebrauch machen können (es ist in den USA zur Behandlung chronischer Epilepsie und zur Senkung des intracranialen Drucks zugelassen). Henker sollten dabei ausdrücklich ausgeschlossen werden. Tatsächlich hat Lundbeck solche Beschränkungen in den USA bereits für andere neurologische Produkte erlassen (Vigabatrin [Sabril] und Tetrabenazine [Xenazine]), um gültigen Sicherheitsbestimmungen nachzukommen. Das funktioniert entweder mit speziellen Apotheken oder unabhängigen Logistikunternehmen. Es ist an der Zeit, dass Lundbeck aufhört, Plattitüden von sich zu geben und stattdessen sicherstellt, dass seine Produkte so verwendet werden, wie sie gedacht sind – zum Nutzen menschlicher Gesundheit. Die Unterzeichnenden sind aus ethischen Gründen prinzipiell gegen die Todesstrafe.
im Namen von 58 weiteren Unterzeichnern und Unterzeichnerinnen. Exonerated Death Row Survivors Urge Georgia to Stop the Execution of Troy DavisChairman James E. Donald Dear Chairperson Donald and Members of the Board: We, the undersigned, are alive today because some individual or small group of individuals decided that our insistent and persistent proclamations of innocence warranted one more look before we were sent to our death by execution. We are among the 138 individuals who have been legally exonerated and released from death rows in the United States since 1973. We are alive because a few thoughtful persons - attorneys, journalists, judges, jurists, etc. - had lingering doubts about our cases that caused them to say "stop" at a critical moment and halt the march to the execution chamber. When our innocence was ultimately revealed, when our lives were saved, and when our freedom was won, we thanked God and those individuals of conscience who took actions that allowed the truth to eventually come to light. We are America's exonerated death row survivors. We are living proof that a system operated by human beings is capable of making an irreversible mistake. And while we have had our wrongful convictions overturned and have been freed from death row, we know that we are extremely fortunate to have been able to establish our innocence. We also know that many innocent people who have been executed or who face execution have not been so fortunate. Not all those with innocence claims have had access to the kinds of physical evidence, like DNA, that our courts accept as most reliable. However, we strongly believe that the examples of our cases are reason enough for those with power over life and death to choose life. We also believe that those in authority have a unique moral consideration when encountering individuals with cases where doubt still lingers about innocence or guilt. One such case is the case of Troy Anthony Davis, whose 1991 conviction for killing Savannah police officer Mark MacPhail rested almost solely on witness testimony. We know that today, 20 years later, witness evidence is considered much less reliable than it was then. This has meant that, even though most of the witnesses who testified against him have now recanted, Troy Davis has been unable to convince the courts to overturn his conviction, or even his death sentence. Troy Davis has been able to raise serious doubts about his guilt, however. Several witnesses testified at the evidentiary hearing last summer that they had been coerced by police into making false statements against Troy Davis. This courtroom testimony reinforced previous statements in sworn affidavits. Also at this hearing, one witness testified for the first time that he saw an alternative suspect, and not Troy Davis, commit the crime. We don't know if Troy Davis is in fact innocent, but, as people who were wrongfully sentenced to death (and in some cases scheduled for execution), we believe it is vitally important that no execution go forward when there are doubts about guilt. It is absolutely essential to ensuring that the innocent are not executed. When you issued a temporary stay for Troy Davis in 2007, you stated that the Board "will not allow an execution to proceed in this State unless and until its members are convinced that there is no doubt as to the guilt of the accused." This standard is a welcome development, and we urge you to apply it again now. Doubts persist in the case of Troy Davis, and commuting his sentence will reassure the people of Georgia that you will never permit an innocent person to be put to death in their name. Freddie Lee Pitts, an exonerated death row survivor who faced execution by the state of Florida for a crime he didn't commit, once said, "You can release an innocent man from prison, but you can't release him from the grave." Thank you for considering our request. Respectfully, Afraid of an innocent manUSA: Troy Davis akut von Hinrichtung bedrohtDer US Supreme Court lehnte gestern die Berufung des Todestrakt Häftlings Troy Davis aus dem Bundesstaat Georgia ab. Obwohl es keine haltbaren Beweise gibt, welche die Tat des für einen Polizisten Mord verurteilten Afroamerikaners belegen, öffnete das Gericht mit dieser Entscheidung die Tür zur Hinrichtungskammer. |
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