Mumia Abu-Jamal

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Wettlauf gegen den Tod

Artikel vom/über das Berliner Bündnis für Mumia

Archiv

Pressemitteilung zur Kundgebung 24. April 2016
Berlin 15:00

Berlin, 18. April 2016

Kundgebung für Gefangene am 24. April 2016, 15 Uhr, US-Botschaft/Berlin
Pariser Platz - Brandenburger Tor

Sichtbare Solidarität - Free Mumia - Free Them All! 24.4.2016 - Obama in Deutschland - Geburtstag des US-amerikanischen Langzeitgefangenen Mumia Abu-Jamal - Radiojournalist, fast 29 Jahre widerrechtlich in der Todeszelle, seit über 34 Jahren im Gefängnis - Black Lives Matter!

Am 24. April 2016 besucht US Präsident Obama die Bundesrepublik. Das ist zufällig auch der 62. Geburtstag des kritischen Journalisten Mumia Abu-Jamal. Er wird ihn zum 34. Mal im Gefängnis verbringen. Dort sitzt er seit 1981 - nach einem Prozess, dessen skandalöse Verfahrensfehler Amnesty International zu der wiederholten Feststellung veranlasst haben, er benötige ein neues Verfahren. Zusammen mit Tausenden anderer Gefangener im US-Bundesstaat Pennsylvania kämpft er derzeit um eine medizinische Versorgung gegen Hepatitis C, die ihm und allen anderen aus Kostengründen verweigert wird.

Deshalb veranstalten wir am 24. April in Berlin eine Solidaritätskundgebung. Wir wissen, was für eine Kraft Bilder und Berichte von solidarischen Protesten bei Gefangenen auslösen, die z.T. über 30 Jahre (und manchmal noch länger) in den Isolationstrakten der USA überlebt haben. Deshalb senden wir ihnen ein Symbol der Hoffnung.

Der Strafdiskurs der USA hat seit Anfang der 1980er gezielt People of Color kriminalisiert und inzwischen über 2,3 Millionen Menschen in Gefängnisse gebracht, wo eine staatlich/private Gefängnisindustrie Profite aus dem Wegsperren der gesellschaftlich Ausgegrenzten zieht.

Eine juristische Aburteilungsmaschine, in der Angeklagte faktisch immer weniger Rechte haben, ist fester Bestandteil eines unerklärten Krieges gegen ganze Teile der Bevölkerung. Nach Auskunft von Bundesrichter Rakoff hatten 97% der derzeitigen Gefangenen nicht einmal ein Gerichtsverfahren - es wird zunehmend durch die sogenannten "Plea Bargains" ersetzt. Und allein im Jahr 2015 sind über 700 Menschen

der massiven und faktisch ungesühnten Polizeigewalt zum Opfer gefallen. Die Bewegung „Black-Lives-Matter“ ist eine lebendige Antwort darauf.

Wir laden Sie ein, mit uns am 24.4.2016 ab 15 Uhr vor der Botschaft zu reden und sich zu informieren.


Für telefonische Rücksprachen steht Ihnen Annette Schiffmann zur Verfügung: 0172 774 03 33

Bundesweites Netzwerk gegen die Todesstrafe - HdD, Greifswalderstr. 4, Postfach 97 - 10405 Berlin - c/o Annette Schiffmann, Tel. 0172 774 03 33

Pressemitteilung als Download...

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Kundgebung 04. Juli 2015 - Berlin 15:30

"Was bedeutet der 4. Juli für US-amerikanische Gefangene?"

Der 4. Juli ist der Nationalfeiertag der USA. Dort wird die Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht England und die Freiheit der US Bürger*innen gefeiert. Wir fragen in Anbetracht von rassistischer und häufig tödlicher Polizeigewalt, Masseninhaftierung, Todesstrafe, politischer Repression und militärischer Gewalt: was gibt es da eigentlich zu feiern?

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Video von der Berliner Demo vom 18.04.15

(Video) Mumia Abu-Jamal: march against execution by medical neglect - Berlin, April 2015 - zweisprachiges Video von der Berliner Demo zur Unterstützung von Mumia Abu-Jamal (21.04.2015)

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(Bln) Kundgebung für Rodney Reed und gegen Todesstrafe

Am Sonntag, den 1. März protestierten knapp 80 Todesstrafengegner*innen vor der US Botschaft in Berlin gegen die geplante Hinrichtung von Rodney Reed in Texas. Gleichzeitig forderten sie die grundsätzliche Abschaffung der Todesstrafe in den USA und überall.

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Stoppt die Hinrichtung von Rodney Reed!

Clemeny Letter - Begnadigungsbrief

Darin werden der texanische Gouverneur Abbott sowie der zuständige Begnadigungsausschuss aufgefordert, die für den 5. März 2015 angesetzte Hinrichtung von Rodney Reed auszusetzen und endlich eine vollständige DNA Untersuchung der Tatumstände zuzulassen, die zu seiner Verurteilung führten.
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Rodney Reed ist ein Gefangener im Todestrakt, den der US-Bundesstaat Texas am Rodney Reed 5. März 2015 hinrichten möchte. Verurteilt wurde der junge Afroamerikaner 1996 für eine brutale Vergewaltigung und Mord an einer weissen Frau, die jedoch von ihrem damaligen Partner, einem Polizisten, ermordet wurde. Der Polizist sitzt zurzeit wegen Vergewaltigung im Amt in einem anderen Fall noch bis 2018 in Haft.

Rodney Reed ist einer von über 3000 Gefangenen in US-Todestrakten, die kaum eine Chance auf einen fairen Prozess hatten, weil sie sich selbst keine qualifizierte Verteidigung leisten konnten. Texanische und föderale Gerichte lehnten wiederholte Anträge von Reed auf forensische Untersuchungen der Tatumstände ab - nun wollen sie seine Akte für immer schliessen und ihn mit der Giftspritze zu Tode foltern.

Free Rodneey Reed Demo

Der entschlossene Widerstand vieler Menschen gegen die rassistische und wöchentlich tödliche Polizeigewalt hat seit Ferguson ein Licht auf den Umgang der Gesellschaft mit den People of Color in den USA geworfen. Eine Allianz aus straffrei agierender Polizei und voreingenommener Klassenjustiz sichert dabei den ständigen Zustrom von Gefangenen an die Fliessbänder der US-Gefängnisindustrie. Das führt dazu, dass ca. 2,3 Millionen Bürger*innen in den USA zumeist für Bagatelldelikte lange Zeit ihres Lebens einsitzen und durch Zwangsarbeit Milliardenprofite für diejenigen erwirtschaften, die die härtesten Lobbyist*innen der "Law And Order"-Politik sind.

Um Staatsraison und Angst unter den Armen und Nichtweissen aufrecht zu erhalten, werden deshalb alle 1 - 2 Wochen u.a. Angehörige dieser Minderheiten staatlich hingerichtet. So auch voraussichtlich Rodney Reed am 5. März.

Kein Staat hat das Recht Menschen zu töten, weder durch das Militär, die Polizei oder die Todesstrafe! Deshalb sagen wir: #dontshoot #wecantbreathe und weg mit der Todesstrafe!

Kommt am Sonntag, den 1. März um 15 Uhr vor die US-Botschaft am Pariser Platz in Berlin und setzt mit uns ein Zeichen gegen Polizeigewalt, gegen jegliche Form von Rassismus und gegen die Todesstrafe!

Abschaffung der Todesstrafe - überall!

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Schreibt Mumia Abu-Jamal

Mumias Verteidigung hat bei Besuchen wiederholt gesagt, dass Mumia durch Post viel geholfen wäre.

Hier Mumias Adresse:

Mumia Abu-Jamal
AM 8335
SCI Greene Prison
175 Progress Drive
Waynesburg, PA 15370
USA

Ab sofort neue Adresse:

Mumia Abu-Jamal
#AM 8335
SCI Mahanoy
301 Morea Road
Frackville, PA 17932
USA

Erstens freut sich Mumia riesig über Briefe und Postkarten in seiner 6 qm Todestraktzelle. Zwar kann er viele nicht beantworten, aber es ist ihm eine enorme moralische Stütze, wenn er merkt, dass sein Fall immer noch bekannt ist und er trotz Isolationshaft nicht vergessen wurde.

Und zweitens ist diese Post ein grosser Schutz für ihn. Zeigt er doch der Zensurbehörde, die sämtliche Post liest und auch dem Gericht und der Staatsanwaltschaft übermittelt, dass sie unter Beobachtung stehen. Das kann durchaus Einfluss auf die anstehenden Entscheidungen haben.

Daher können Briefe wirklich helfen.

Eine kleine Hilfe, wie ihr einem euch persönlich unbekannten Gefangenen schreiben könnt, bietet der Artikel des Anarchist Black Cross(ABC): Artikel des Anarchist Black Cross (ABC), oder hier als pdf-Datei...

Denkt bitte daran, dass jede/r Brief/Postkarte einen Absender benötigt, da es dem Gefangenen ohne nicht ausgehändigt wird.

Postkarte

Diese Postkarte kann hier ( info@mumia-hoerbuch.de ) für 50ct das Stück + Porto bestellt werden. Überweisung mit dem Verwendungszweck "Berlin" auf das Konto:
Mumia Abu-Jamal e.V.
Sparkasse Heidelberg
Konto-Nr. 9081798
BLZ 67250020
Verwendungszweck: Berlin

Porto:
bis  1 Postkarte kostet 0,55 € Porto
bis  3 Postkarte kosten 0,90 € Porto
bis 30 Postkarte kosten 1,45 € Porto
bis 65 Postkarte kosten 2,20 € Porto
Wenn ihr mehr Postkarten haben möchtet, dann fragt bitte vorher an.

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Write to Mumia Abu-Jamal

Mumia's Lead attourney Robert R. Bryan told us several times that it would be a great support to write to Mumia in his prison cell.

Mumia's adress:

Mumia Abu-Jamal
AM 8335
SCI Greene Prison
175 Progress Drive
Waynesburg, PA 15370
USA

New address:

Mumia Abu-Jamal
#AM 8335
SCI Mahanoy
301 Morea Road
Frackville, PA 17932
USA

First of all Mumia really enjoys receiving post in his 6 square metres of cell in the death row. He can't answer most but it means a huge moral support for him - to see he is not forgotten despite his isolation.

Furthermore post means protection for him. The censors and the court see that they are under international observation. This can have an effect on actual decisions.

You could use the postcards provided by the Berlin Coalition To Free Mumia Abu-Jamal. If you didn't get one with this flyer contact us on

info@mumia-hoerbuch.de

Please keep in mind that every letter or postcard needs a sender's adress. Without that post will not be delivered to Mumia.

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Escríbe a Mumia Abu-Jamal

El abogado principal de Mumia Robert R. Bryan ha dicho varias veces durante sus visitas en berlin que seria una grande ayuda para Mumia si le escribimos reforzadamente

La dirección de Mumia:

Mumia Abu-Jamal
AM 8335
SCI Greene Prison
175 Progress Drive
Waynesburg, PA 15370
USA

nueva dirección postal:

Mumia Abu-Jamal
#AM 8335
SCI Mahanoy
301 Morea Road
Frackville, PA 17932
USA

En primer lugar Mumia se alegra muchisimo cuando recibe cartas o postales en su celda de pena de muerte que mide 6 metros cuadrados. El no puede contestar a las cartas porque tiene poco dinero pero para el es un enorme apoyo moralmente saber que su caso todavia es conocido - y el en prisión aislado no ha sido olvidado.

En Segundo lugar el correo es una gran protección para Mumia. El censor, el juzgado y la fiscalía notan que estan bajo observación internacional. Esto puede influenciar las decisiones actuales.

Podeis utllizar las postales de la "coalición de Berlin para liberar Mumia Abu-Jamal". Si no hay una postal junto a a este informe contacta a info@mumia-hoerbuch.de

Por favor recuerda que cada correo necesita la dirección del remitente. Sin está el correo no sera entregado a Mumia.

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